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Gestresst vom rbb? Wir machen gemeinsam Osterurlaub!

Der rbb stresst uns. Immer noch werden wir für die gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt. Tag für Tag steigt dagegen die Arbeitsbelastungen in allen Bereichen. Und was bietet der rbb an? Erst nach 20 Jahren ununterbrochener Beschäftigung einen recht vagen Bestandsschutz.

Deshalb haben wir beschlossen: Wir Freien machen gemeinsam Urlaub. Zwar nicht alle am gleichen Ort, aber zur gleichen Zeit! Über Ostern – vom 11.-18. April. Natürlich auch, um uns zu erholen – aber vor allem, um den rbb mal wieder spüren zu lassen, wie sehr er auf uns angewiesen ist.

Schon zweimal in diesem Jahr hat er unseren Wert erst richtig erkannt, als wir mal nicht da waren: Mit den erfolgreichen „Tagen des 2. Standbeins“ im Mai und September haben wir erreicht, dass die Geschäftsleitung erstmals zu Tarifverhandlungen über eine Beschäftigungssicherung für die programmgestaltenden Freien bereit war. Was der rbb dort allerdings auf den Tisch gelegt hat, war eine große Enttäuschung: Zunächst hat er freien Mitarbeiter*innen nach 25 durchgängigen Beschäftigungsjahren eine Honorargarantie von gerade mal 80 Prozent bis zur Rente in Aussicht gestellt. In einem zweiten Angebot ist er dann auf 20 Jahre runtergegangen – will sich aber im Gegenzug das Recht auf „betriebsbedingte Kündigungen“ vorbehalten.

Diese Angebote sind völlig inakzeptabel! Wir Freien müssen ein deutliches Zeichen setzen, dass hier mehr kommen muss – und zwar noch vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde am 4. Januar 2022.

Deshalb haben wir beschlossen: Wir alle schicken unsere Urlaubsanträge bis Ende dieses Jahres an die Personalabteilung. Damit machen wir schon jetzt deutlich, dass der rbb in der Woche bis Ostern ohne Freie zurechtkommen muss, wenn er sein Angebot nicht noch einmal deutlich nachbessert und die drängendsten Probleme im rbb angeht:

  • Bestandsschutz für alle Freien nach sechs (programmgestaltende) bzw. zwei (nicht-programmgestaltende) Jahren!
  • Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit – egal ob fest oder frei!
  • Schluss mit der Arbeitsverdichtung im CNC und anderswo!
  • Erfüllung der Angebotsgarantie der Bestandsgeschützten u.a. im EB-Bereich!

Fluten wir die Personalabteilung bis Silvester deshalb mit unseren Urlaubsanträgen (Formular im Anhang dieser Mail)! Auch wenn diese womöglich nicht sofort bearbeitet und bewilligt werden, senden wir damit doch ein deutliches Signal unserer Entschlossenheit. Um diese auch unseren Kolleg*innen zu zeigen und sie mitzureißen, melden wir unsere Osterurlaubspläne auch auf der Aktions-Webseite an. Ein ständig aktualisierter Zähler zeigt dort an, wieviele Freie sich an der Aktion beteiligen und über Ostern die Beine hochlegen werden.

Macht alle mit – nur gemeinsam sind wir stark!

Euer Orgateam

#wirsindnichtda #Bestandsschutzfüralle #gleichesGeldfürgleicheArbeit

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Urlaub über Ostern? Ich bin dabei!

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Hier könnt Ihr sehen, wieviele Kolleg*innen gemeinsam Urlaub machen werden.

Wenn ihr auch mitgezählt werden wollt, füllt bitte dieses Formular aus. Informationen wie Name, Bereich und Mailadresse sind vertraulich und nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Bei Angabe einer Mailadresse schicken wir euch aktuelle Informationen über die Protestaktionen.

    Bitte informiert mich per Mail über den aktuellen Stand und geplante Aktionen:

     

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    Statements zum 25-Jahre-Angebot

    „25 Jahre“ ist die kleine Schwester von „nie“

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    Aktive Mittagspause

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    „Beendigungsschutz“ nach 25 Jahren? Aktive Mittagspause!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    das Angebot des rbb hat bei den Freien erwartungsgemäß wenig Begeisterung ausgelöst: 25 Jahre ununterbrochene Beschäftigung, bevor uns der rbb eine Absicherung von gerade mal 80 Prozent unserer Honorare geben will? Völlig indiskutabel! – so die verbreitete Reaktion bei der Teamsversammlung am vergangenen Mittwoch, an der über 100 Freie teilgenommen haben. Um dem rbb deutlich zu machen, dass er damit nicht durchkommt, wurde beschlossen, noch vor der nächsten Verhandlungsrunde am 3.12. deutliche Signale des Protestes zu senden.

    1. Wir alle schreiben unsere Meinung zum rbb-Angebot in zwei, drei Zeilen auf und schicken sie zur namentlichen Veröffentlichung an freienvertretung@rbb-online.de. Die Freienvertretung will die gesammelten Statements dann noch vor der nächsten Verhandlungsrunde an die Geschäftsleitung übermittelt und online stellen.
    2. Wir alle machen am Mittwoch, den 1.12. um 13 Uhr gemeinsam eine „aktive Mittagspause“ unter dem Motto #wirsindnichtda – Bestandsschutz für alle! Kolleg*innen an den Standorten Berlin und Potsdam treffen sich mit Abstand, Maske, Schildern und Transparenten am Rondell bzw. an der Eiche – alle anderen pausieren dort, wo sie gerade sind: Im Homeoffice, im Außenstudio, auf Dreh oder Recherche. Um den gemeinsamen Charakter der „Pause“ zu dokumentieren, machen wir alle Fotos/Selfies von uns und schicken sie an wirsindnichtda@rbbpro.de. Alle Fotos sollen dann zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt und veröffentlicht werden.

    Nur wenn wir gemeinsam Druck machen, könnn die Gewerkschaften einen guten Abschluss für uns erreichen. Also macht alle mit – wo auch immer ihr seid!

    Euer Orga-Team

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    rbb macht erstes Angebot – Einladung zur Bestandsschutz-Versammlung!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    heute, am 23.11. haben Gewerkschaften und rbb sich zum ersten Mal getroffen, um über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für alle Freien zu verhandeln. Hier die Stellungnahme der Gewerkschaftsdelegation:
    rbb bietet Beendigungsschutz erst nach 25 Jahren – Gewerkschaften weisen unzureichendes Angebot zurück
    Der rbb hat in der ersten Verhandlungsrunde über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für arbeitnehmerähnliche Freie ein Angebot vorgelegt. Demnach könnten Kolleginnen und Kollegen, die mindestens 25 Jahre ohne Unterbrechung im Sinne des 12a-Tarifvertrags für den rbb gearbeitet haben, nur noch aus wichtigem Grund beendet werden. Die Honorare sollen bei 80 Prozent der bisherigen Höhe gesichert werden. 
    Dieses Angebot ist völlig unzureichend und würde nur einen sehr kleinen Kreis von Freien tatsächlich schützen. Wir haben es unmissverständlich zurückgewiesen. Der rbb war nicht in der Lage, uns zu sagen, wie viele Kolleginnen und Kollegen diese Voraussetzungen überhaupt erfüllen. Wir fürchten: So gut wie niemand! 
    Wir wollen, dass alle langjährigen Freien Beschäftigungssicherheit bekommen. Unseren Vorschlag, die Grenze für eine unbefristete Beschäftigungssicherung bei sechs Jahren zu ziehen, die auch der Manteltarifvertrag für befristete Beschäftigung von Festen vorsieht, schließt der rbb aus. Weil die Verhandlungsdelegation der Geschäftsleitung heute kein Mandat für ein anderes Angebot hatte, haben wir den Termin vorzeitig beendet. Die nächste Runde ist für den 3. Dezember vereinbart. 
    Weitere Einzelheiten wollen wir mit euch bei der Versammlung am Mittwoch um 17 Uhr besprechen. Sie ist offen für alle Freien.
    Euer Verhandlungsteam
    ver.di: Marika Kavouras, Kathlen Eggerling, Dagmar Bednarek, Andrea Mavroidis
    DJV: Christoph Reinhardt, Michael Hirschler, Christoph Hölscher, Lojain Al Holu
    +++++
    Wie wollen wir Freien auf dieses Angebot reagieren? Wir wollen das mit euch diskutieren, am Mittwoch, den 24.11. um 17 Uhr via Teams.
    Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme!
    Euer Orga-Team
    _______________________________________________________________
    Microsoft Teams-Besprechung
    Nehmen Sie von Ihrem Computer oder der mobilen App aus teil
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    Teamsversammlung zum Bestandsschutz

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    am Dienstag, den 23.11. verhandeln Gewerkschaften und rbb erstmals über eine Beschäftigungsgarantie auch für programmgestaltende Freie sowie über die Ausweitung des NPG-Bestandsschutzes. Dass es diese Verhandlungen überhaupt gibt, ist ein großer Erfolg! Das Entgegenkommen des rbb ist ausschließlich unseren Protesten im Mai und September zu verdanken!
    Doch jetzt geht es ans Eingemachte: Wir werden am 23.11. hoffentlich erfahren, welches Angebot der rbb den Gewerkschaften konkret unterbreitet: Ab wieviel Jahren soll die Beschäftigungsgarantie gelten? Wie soll mit Unterbrechungen umgegangen werden? Wie umfassend soll der Schutz sein?
    Wir möchten daher am darauffolgenden Tag mit allen rbb-Freien via Teams darüber sprechen, wie wir dass Angebot bewerten: Wo sind unsere „roten Linien“? An welchen Punkten wären wir kompromissbereit? Was wollen wir zusätzlich erreichen? Und vor allem: Wie können wir Freien weiter Druck machen, um einen für uns akzeptablen Abschluss zu befördern? Denn klar ist: Ohne unseren Druck können die Gewerkschaften in den Verhandlungen nicht viel erreichen.
    Nehmt deshalb möglichst zahlreich an der Teamsversammlung teil!
     
    Am Mittwoch, den 24. November um 17 Uhr
    Hier ist der Teilnahmelink:
    ___________________________________________________________
    Microsoft Teams-Besprechung
    Nehmen Sie von Ihrem Computer oder der mobilen App aus teil

    Bis Mittwoch!

    Euer Orga-Team
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    Protestkundgebung am 20.9. vor dem rbb

    Danke an alle, die dabei waren!

     

    Kleine Presseschau:

    „MMM“ – ver.di

    DJV

    rbb24

    taz

    Schweriner Volkszeitung

    Tag24

    BZ

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    Sondierungsgespräch zum Bestandsschutz: rbb will verhandeln

    Liebe Kolleginnen und Kollegen
    die Sondierungsrunde am 3. September zum Thema Bestandsschutz verlief für die Gewerkschaftsvertreter*innen überraschend: Die rbb-Delegation verkündete gleich zu Beginn, man wolle den Bestandsschutz-Tarifvertrag für die NPG-Freien zwar nicht für die Programmgestaltenden öffnen, sei aber bereit, über einen Tarifvertrag zur „Beschäftigungssicherung bis zum Renteneintritt“ für „langjährige“ Freie zu verhandeln.
    Auch wenn noch viele Fragen zu klären sind – z.B. ab wann sind Freie „langjährig“? Wie genau wird die Beschäftigungssicherheit gewährleistet? – schätzen die Gewerkschaften die Verhandlungsofferte des rbb als durchaus ernstzunehmendes Angebot ein und wollen ebenfalls in Tarifverhandlungen eintreten. Hier die Stellungnahme der Gewerkschaftsdelegation.
    Klar ist: Ohne „Frei im Mai“ und die Drohung weiterer Proteste im September hätte es dieses Angebot definitiv nicht gegeben! Nun gilt es, den Druck aufrechtzuerhalten, damit die Verhandlungen zu einem guten Abschluss führen und weitere Forderungen – z.B. Honorarangleichung, keine Sparen auf Kosten der Freien, keine Arbeitsverdichtung – erfüllt werden.
    Was dieser erste Erfolg für unsere „Frei im September-Aktion“ bedeutet, müssen wir in den nächsten Tagen gemeinsam diskutieren. Genaueres dazu folgt.
    Viele Grüße
    Euer Orgateam
    P.S. Lektüretipp zum Thema: der aktuelle Newsletter der Freienvertretung
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    Freie und Feste gemeinsam – für gutes Programm, faire Bezahlung und sichere Jobs!

    #wirsindnichtda vom 20. bis 24. September

    Es steht weiterhin schlecht um unseren rbb: Sendungen werden eingestellt, die Qualität unseres Programms steht unter dem Druck immer neuer Sparrunden. Viele von uns arbeiten an der Belastungsgrenze und darüber hinaus. Zu allem Überfluss spaltet der rbb uns nach wie vor in Feste und Freie: Wir Freien bekommen für die gleiche Arbeit immer noch weniger Geld und sind sozial schlechter abgesichert. Unser Protest im Mai – von hunderten Kolleg*innen getragen – hat leider noch kein Umdenken bei der Geschäftsleitung ausgelöst. Im Gegenteil: Über unsere Forderungen nach Bestandsschutz und Honorarangleichung für Freie – die von den Gewerkschaften ver.di und DJV mitgetragen werden – will sie nicht einmal verhandeln. Deshalb müssen wir jetzt nachlegen. Wir – freie Mitarbeiter*innen von Abendschau, Brandenburg aktuell, Landespolitik Berlin und Potsdam, zibb, Inforadio, rbbKultur, 88,8, aus den Studios Cottbus und Frankfurt (Oder), den Bereichen Kamera, Schnitt, EB-Technik, Grafik sowie aus weiteren Bereichen – werden dem rbb vom 20. bis zum 24. September nicht zur Verfügung stehen.

    Ganz wichtig: Der Freien-Protest richtet sich nicht gegen unsere festen Kolleg*innen! Im Gegenteil: Wir haben die gleichen Ziele und können sie nur gemeinsam erreichen – wenn auch auf unterschiedlichen Wegen. Einfach frei machen können nur Freie. Wir freuen uns aber sehr über die Solidarität unserer festen Kolleg*innen. Feste und Freie gemeinsam rufen wir deshalb auf, am 20. September vor dem rbb Berlin zu demonstrieren. Je mehr mitmachen, desto erfolgreicher werden wir sein!

    Das sind unsere Forderungen:

    • Schluss mit den Einsparungen und Kürzungen im Programm
    • Geld für guten Journalismus statt für teure Prestigebauten
    • Bestandsschutz für alle Freien
    • Keine weitere Arbeitsverdichtung
    • Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit – egal ob fest oder frei

    Der Start des „Crossmedialen Newscenters“ (CNC) im Herbst wirft in Form diverser Vorprojekte schon jetzt seine Schatten voraus: Die Hierarchien werden tiefer, Chefs und Abstimmungsrunden zahlreicher –während der Stress für die Mitarbeiter*innen steigt, weil sie immer mehr Kanäle und Ausspielwege bedienen müssen. Und das oft für geringere und ganz unterschiedliche Honorarsätze, weil der rbb die lange versprochene Honorarangleichung auf die lange Bank schiebt. Ein Vorgeschmack darauf, was uns bald in allen „Contentboxen“ blüht: Mehr Arbeit für weniger – oder zumindest nicht mehr – Geld. Zusätzlich tragen wir Freien das Risiko, jederzeit in die Wüste geschickt werden zu können – ganz egal, wie lange wir schon für den rbb gearbeitet haben.

    Lassen wir das nicht länger zu! Wehren wir uns gemeinsam dagegen, dass der rbb zig Millionen für Prestigeprojekte wie das „Digitale Medienhaus“ ausgibt und immer neue, gut bezahlte Führungspositionen schafft, während er beim „Fußvolk“ und am Programm spart! Kämpfen wir gemeinsam für guten Journalismus, erträgliche Arbeitsbedingungen, sichere Jobs und faire Bezahlung!    

    Vielen Journalist*innen unter uns blutet das Herz, in der Woche vor den Wahlen zum Bundestag und Abgeordnetenhaus der Arbeit fernzubleiben. Aber wir sehen keine andere Möglichkeit mehr, um die Öffentlichkeit auf die Missstände im rbb aufmerksam und gegenüber der Geschäftsleitung Druck für unsere Forderungen zu machen.

    Widmen wir Freien uns also vom 20. bis 24. September unserem „2. Standbein“ und demonstrieren wir am 20. September gemeinsam mit unseren festangestellten Kolleg*innen und den Gewerkschaften für unsere Forderungen! Zeigen wir dem rbb, dass er auf uns angewiesen ist und ohne uns gar nichts läuft!

    Tragt euch auf unserer Aktionswebsite wirsindnichtda.rbbpro.de ein. Hier findet ihr auch aktuelle Informationen zum Stand der Vorbereitungen.

    Euer Orgateam